Dirk Freudenberg: Wehrhaftigkeit der Medienordnung  ̶  Rechtliche und rechtspolitische Probleme vor dem Hintergrund der Konzeption Zivile Verteidigung (KZV)

Dirk Freudenberg: Wehrhaftigkeit der Medienordnung  ̶  Rechtliche und rechtspolitische Probleme vor dem Hintergrund der Konzeption Zivile Verteidigung (KZV), Berlin 2022, 416 Seiten,

 

ISBN 978-3-96776-042-2              39,80 Euro 

 

Fremde Mächte, Staaten oder auch nichtstaatliche Akteure, versuchen, den durch das Grundgesetz verfassten Staat der Bundesrepublik Deutschland und dessen demokratische Herrschaftsform von außen durch Kommunikationsmaß-nahmen zu destabilisieren. Dazu nutzen sie die freiheitliche Medienordnung der Bundesrepublik Deutschlands.

Deshalb bedarf es rechtlicher Anpassungen sowie der Mitwirkung der Medien und der Bürger, um den Staat zu ermächtigen, den Verfassungsauftrag der Zivilen Verteidigung wirksam erfüllen zu können. Vor dem Hintergrund der Lückenhaftigkeit der Konzeption der Zivilen Verteidigung (KZV) wird in der vorliegenden Dissertation das Konzept einer Wehrhaften Medienordnung als Bestandteil einer umfassenden wehrhaften Demokratie entwickelt.

 

 

 

 

Joachim Welz: Universitäten der Bundeswehr

Joachim Welz: Universitäten der Bundeswehr.

Berlin 2021, 256 Seiten, Paperback

 

ISBN 978-3-96776-037-8          19,80 Euro

 

Für das tertiäre Bildungswesen ein ungehobener Schatz, so lautet das Fazit der Untersuchung über die Universitäten der Bundeswehr. Denn nicht nur Moderni-sierung und Akademisierung der Offizierausbildung, sondern auch Modell zu sein für künftige Entwicklungen im Hochschulwesen und Aushängeschild für die Hochschulen der Bundesrepublik war der Anspruch, der hinter der Idee der Universitäten der Bundeswehr stand, deren Gründungsprozess vom Weißbuch Mai 1970 bis zum Beginn des Studienbetriebes am 1. Oktober 1973 sich zurzeit zum 50. Mal jährt.

Befeuert durch die allgemeine Reformeuphorie besonders im Bildungswesen wurde damals das obligatorische Offizierstudium konzipiert, als ziviles Studium mit universitären Abschlüssen. Bei optimalen Studienbedingungen sollte es kurz und spezifisch sein. Trotz politischen Widerstands und föderalen Dschungels wurden hierfür bundeswehreigene Universitäten, in Hamburg und München, geschaffen.

Nach 50 Jahren sind diese Universitäten der Bundeswehr eine Erfolgsstory, die das Bild vom deutschen Offizier nach innen und außen prägen. Doch muss dies Jubiläum auch Anlass sein, über Defizite, Verbesserungen und Reformen nachzudenken. So empfiehlt der Autor für die Universitäten der Bundeswehr mehr militärische Fächer, die grundlegende Öffnung für zivile Studenten und ihre Einbeziehung in den politischen Diskurs über Bundesuniversitäten. 

 

 

 

 

Alois Bach, Carola Hartmann (Hrsg.): Unbekannte Helden des Alltags. Soldaten und Ehefrauen berichten über Verantwortung, Humanität und Belastung im Auslandseinsatz

Alois Bach, Carola Hartmann (Hrsg.): Unbekannte Helden des Alltags

Soldaten und Ehefrauen berichten über Verantwortung, Humanität und Belastung im Auslandseinsatz. Berlin 2020, Paperback, 184 Seiten.

 

ISBN 978-3-96776-010-1, Preis: 9,80 €

 

Wir sprechen heute wieder von Heldinnen und Helden. Ganz unbefangen. Die Corona-Pandemie zeigt uns: Wir sind auf Menschen angewiesen, die auch im Alltag bereit sind, Gefahren und Belastungen zum Wohle und Schutz von uns allen auf sich zu nehmen. Es ist gut zu wissen, dass wir uns auf unsere Helden des Alltags verlassen können.

Warum ist das bei Auslandseinsätzen von Soldaten anders? Warum bleiben sie

unsichtbar? Warum sind sie uns unbekannt? Warum werden ihre Leistun-gen nicht stärker gewürdigt?

Auf diese Fragen gibt es viele Antworten. Wir glauben, dass viele Menschen zu wenig wissen, was Soldaten in den Einsätzen tun und was insbesondere kriegerische Auseinandersetzungen von ihnen verlangen. Daher haben wir authentische Berichte von Soldaten und ihren Ehefrauen für dieses Buch ausgewählt. Diese Berichte zeigen: Soldaten sind nicht nur militärische Profis, die Kämpfe erfolgreich bestehen wollen. Ihnen geht es um die Werte, für die wir stehen und denen wir alle verpflichtet sind. Sie orientieren sich daran selbst in  den gefährlichsten Gefechtssituationen.

Und immer geht es ihnen um den Schutz von Menschen. Jedes Menschenleben

zählt. Verantwortung und Humanität stehen bei ihrem Handeln im Vorder-grund. Belastungen nehmen sie und ihre Familien in Kauf.  

 

 

Leseprobe:

https://www.bod.de/booksample?json=http%3A%2F%2Fwww.bod.de%2Fgetjson.php%3Fobjk_id%3D3196184%26hash%3D3229f3b4121c164153e311098eb15174

 

Dieses Buch entstand mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises Zentrum Innere Führung e.V.  und der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung (KTMS). 

 

 

 

 

Gustav Lünenborg: Feuer statt Asche. Für Recht und Freiheit

Gustav Lünenborg: Feuer statt Asche. Für Recht und Freiheit – Briefe eines Soldaten aus dem Ruhestand 2010 – 2020.

Miles-Verlag, Berlin 2020

 

ISBN 978-3-96776-012-5, Paperback, 184 Seiten, Preis: 16,80 €

 

 

Gustav Lünenborg, Oberstleutnant a.D., nimmt seit seiner Pensionierung im Jahr 1993 engagiert Stellung zu sicherheits- und militärpolitischen Themen. Dieses Buch enthält seine Wortmeldungen aus den letzten zehn Jahren. Im Mittelpunkt seines staatsbürgerlichen Engagements stehen das Verhältnis von Politik, Gesellschaft und Bundeswehr sowie das Selbstverständnis des deutschen Soldaten.

„Wir leben in einer Zeit der schnellen Veränderungen und der dramatischen Umbrüche. Der Soldat steht in den Bruchlinien. Unsere noch immer eher pazi- stisch gesinnte Gesellschaft wird ihn in Einsätze und Kriege schicken, aber nicht mit Empathie, Interesse und Verständnis begleiten. Die Offziere müssen diese Begleitung einfordern und selbst die Streitkräfte unter dem Primat der Verfassung auf Kurs halten. Der deutsche Soldat bleibt Bürger und nicht Söldner.“ 

 

 

 

Wolf Graf v. Baudissin: Grundwert: Frieden in Politik – Strategie – Führung von Streitkräften, herausgegeben und eingeleitet von Claus von Rosen

Wolf Graf v. Baudissin: Grundwert: Frieden in Politik – Strategie – Führung von Streitkräften, herausgegeben von Claus von Rosen, Berlin 2014.

 

ISBN 978-3-937885-73-5, 636 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag und Lesestreifen, Preis: 49,80 Euro

 

Wolf Graf von Baudissin ist einer der Väter der Bundeswehr. Seine Führungsphilosophie der Inneren Führung und das Leitbild vom Staatsbürger in Uniform bestimmen noch heute ganz wesentlich das Selbstverständnis der Soldaten und Soldatinnen. Der Politologe Wilfried von Bredow bezeichnet die Innere Führung zurecht als "eine der innovativsten und kreativsten politischen Neuerungen der Bundesrepublik Deutschland, in ihrer Bedeutung durchaus vergleichbar der wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft.“ Gleichwohl ist die Innere Führung immer umstritten gewesen. Und auch heute wird ihre Relevanz für die Bundeswehr als Armee im Einsatz kontrovers diskutiert. Zugleich läuft diese Diskussion Gefahr, das Ethische-

Politische-Strategische des Bildes vom Militär im nuklearen wie technotronischen Zeitalter und der „Neuen Kriege“ aus dem Blick zu verlieren.

Baudissins Leben und Werk scheint in zwei deutlich voneinander getrennte, gar widersprüchliche Abschnitte aufgeteilt zu sein: Die Zeit als Soldat in drei Armeen sowie die Zeit als Friedensforscher. Diese Aufteilung trifft aber weder den Lebenskern noch den Gehalt vom Werk des Grafen. Schon in der der Gefangenschaft entdeckte er den „Frieden“ als das alles beherrschende Thema der Politik. Eine künftige Friedensordnung sei nur möglich durch gemeinsamen Souveränitätsverzicht der Staaten und durch „Frieden eines jeden Menschen mit sich selbst“.

Darauf gründen sich Baudissins Gedanken sowohl zur Inneren Führung der Bundeswehr, als auch zur NATO-Strategie der "flexible response" sowie zur Europäischen Sicherheits- und Friedenspolitik. Sein Plädoyer für einen „Grundwert Frieden“ bleibt daher auch für die Zukunft höchst relevant. Das macht den Blick in Baudissins hinterlassenes Gesamtwerk heute so lohnend.

Dieser Band enthält Veröffentlichungen von Baudissin aus den Jahren 1951 bis 1990 mit einem ausführlichen Sachregister, einen tabellarischen Lebenslauf nach neusten Forschungsergebnissen sowie die Bibliographie von Baudissins Veröffentlichungen 1950 bis 1981.

 

 

 

Marcel Bohnert / Björn Schreiber (Hrsg.), Die unsichtbaren Veteranen. Kriegsheimkehrer in der deutschen Gesellschaft.

Marcel Bohnert / Björn Schreiber (Hrsg.), Die unsichtbaren Veteranen. Kriegsheimkehrer in der deutschen Gesellschaft.

 

ISBN 978-3-945861-27-1, 324 Seiten, Paperback,  Preis: 24,80 €

 

 

Weit über 350.000 Mal hat die Bundeswehr Soldatinnen und Soldaten in Auslands-missionen entsandt. Die Veteranen dieser Einsätze sind inzwischen in allen Bereichen unseres Lebens anzutreffen. Eine umfassende und ernsthafte Auseinandersetzung über sie hat es in Deutschland bislang allerdings noch nicht gegeben. Wenn wir ehrlich sind, wurde ihre Anwesenheit durch den größten Teil unserer Bevölkerung noch nicht einmal bemerkt.

 

Mit diesem Buchband möchten wir zu einem stärkeren Bewusstsein für Kriegsheimkehrer in Deutschland beitragen. Wir wollen ihre Anliegen und Ziele verdeutlichen und einen Debattenbeitrag liefern, der die hierzulande zögerlich beginnende Veteranenkultur weiter voran bringt. Wir – das sind 31 Wissen-schaftler, Journalisten, Militärs und aktive Unterstützer der Neuen Veteranen und ihrer Angehörigen.

 

„Dieses Werk bietet eindrucksvolle persönliche Einblicke in die Erlebnisse und Erfahrungen der Veteranen. Sie werden durch journalistische und wissenschaftliche Beiträge ergänzt. Das sind beste Voraussetzungen, um zu einer wichtigen gesellschaftlichen Diskussion beizutragen.“

Dr. Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages

 

„»Den Charakter eines Staates und Volkes erkennt man daran, wie er/es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.« Dieses Buch ruft uns schmerzhaft diesen Satz des ehemaligen französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle in Erinnerung. Wir alle tragen Verantwortung für unsere Veteranen. Werden wir ihr gerecht?“

Marco Seliger, loyal – Magazin für Sicherheitspolitik

 

"Viele Veteraninnen und Veteranen haben im Auslandseinsatz Dinge erlebt, die sie nicht mehr ohne Schwierigkeiten an ihren Alltag in Deutschland anknüpfen lassen. Es ist an der Zeit, diesen Menschen einen würdigen Platz in der gesellschaftlichen Mitte zu gewähren, denn es ist die gesellschaftliche Mitte, die sie in diese Einsätze schickt."

Johannes Clair, Bestsellerautor

 

 

 

Wolf Graf von Baudissin Der Widerstand „… um nie wieder in die ausweglose Lage zu geraten…“ Ansprachen – Reden – An- und Bemerkungen aus Anlass des 20. Juli 1944, herausgegeben und eingeleitet von Claus von Rosen

Wolf Graf v. Baudissin: Der Widerstand. „Um nie wieder in die ausweglose Situation zu geraten…“, herausgegeben und eingeleitet von Claus von Rosen, Berlin 2014.

 

ISBN 978-3-937885-89-6, 184 Seiten, Taschenbuch, Preis: 16,80 Euro

  

Seit 2008 begeht die Bundeswehr den 20. Juli, den Gedenktag zum Deutschen Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime, mit einer öffentlichen Zeremonie zu Vereidigung und Gelöbnis von jungen Soldaten und Soldatinnen in Berlin. Regelmäßig versuchen oppositionelle Kräfte, gegen diese Veranstaltung anzugehen. Damit scheint der „Widerstand“ nach langem Ringen zwischen dessen kategorischer Ablehnung und beispielgebender Normsetzung für den gesellschaftlichen Neuanfang nach 1945 nun auf vielfältige Weise mitten in der Gesellschaft angekommen zu sein: Zwischen Erinnerungskultur der Bundeswehr und Demonstration von Protest als Mittel der Politik in einer Demokratie.

Widerstand ist keine militärische Frage. Baudissin verstand den 20. Juli 1944 als ein Symbol für den gesamten Widerstand. Dass das Attentat auf Hitler als Fanal für den Aufstand der Gewissen in den Händen des Militärs liegen musste, war nur Ausdruck der besonderen Umstände jener Zeit. Dass das Attentat und mit ihm der Widerstand insgesamt gescheitert war, machte gerade dessen Bedeutung für eine neue Zukunft aus.

Im Widerstand hatten sich Kräfte aus allen Bereichen und „Lagern“ der Gesellschaft zusammengefunden. In dieser Einheit im Pluralismus konnten grundlegende Werte von Freiheit und Recht, Frieden und Sozialismus wieder freigelegt werden, die vom NAZI-System zerstört und verschüttet worden waren. Auf ihnen ist das Grundgesetz aufbaut. Damit konnte und sollte Widerstand für die entstehende Demokratie in Deutschland sinn-, normen- und zielgebend, d.h. auch traditionsbildend werden. Baudissin erlebte aber, dass dies weder in der Gesellschaft noch in der Bundeswehr auf fruchtbaren Boden fiel. Das erklärt seinen immer dringender werdenden Appell in den vorliegenden Reden und Schriften an alle Bildungseinrichtungen, besonders im Bereich der Erwachsenen- und der Politischen Bildung.

 

Das Titelbild zeigt die Bronzestatue "20. Juli 1944" von Richard Scheibe, die im Ehrenhof des Bendlerblocks in Berlin-Tiergarten steht. Die Statue wurde am 20. Juli 1953 durch Berlins Regierenden Bürgermeister Ernst Reuter enthüllt. Auf der Inschrift des Sockels steht: „Ihr trugt die Schande nicht, Ihr wehrtet Euch, Ihr gabt das große ewig wache Zeichen der Umkehr, opfernd Euer heißes Leben für Freiheit, Recht und Ehre“.

 

 

 

Angelika Dörfler-Dierken (Hrsg.): Hinschauen! Geschlecht, Rechtspopulismus, Rituale - Systemische Probleme oder individuelles Fehlverhalten?

Angelika Dörfler-Dierken (Hrsg.): Hinschauen! Geschlecht, Rechtspopulismus, Rituale - Systemische Probleme oder individuelles Fehlverhalten.

Berlin 2019, 220 Seiten, Paperback.

 

ISBN 978-3-945861-83-7, Preis: 24,80 Euro

 

Die Autoren dieses Bandes gehen aus von denjenigen Problemen der Bundeswehr, die im Jahr 2017 offenbar wurden: merkwürdige Gruppen-dynamiken, falsche Forderungen nach Härte, Verstöße gegen die sexuelle Selbstbestimmung, rechtsnationalistische bzw. -populistische Propaganda und antidemokratische Straftaten sowie menschenverachtendes Brauchtum. Wer diese Vorgänge analytisch bedenkt, kann die Akteure durchschauen. Diskussionen zur inneren Lage der Bundeswehr fördern die Innere Führung!

 

 

 

Joachim Hoppe, Manfred Wilde: Die Unteroffizierschule des Heeres – Die militärische Meisterschule

Joachim Hoppe, Manfred Wilde (Hrsg.): Die Unteroffizierschule des Heeres – Die militärische Meisterschule, Berlin 2018, 260 Seiten, Hardcover.

 

ISBN 978-3-945861-74-5, (Hardcover mit Schutzumschlag),

Preis: 29,80 Euro

 

 

Wer sich heute entschließt Feldwebel im Heer zu werden, wird den für seine Soldatenlaufbahn entscheidenden Lehrgang an der Unteroffizierschule des Heeres in Delitzsch absolvieren. Dort empfängt ihn eine der modernsten militärischen Ausbildungsstandorte der Bundeswehr. Sie bietet die Möglichkeit der truppengattungsübergreifenden Feldwebelausbildung aus einer Hand.

 

Den Herausgebern und Autoren ist es gerade jetzt ein besonderes Anliegen, in Zeiten von Strukturreform, Transformation, Neuausrichtung oder Trendwende, darzustellen, wo die Unteroffizierschule des Heeres heute steht und sich dabei insbesondere ihrer Herkunft zu vergewissern.

Das vorliegende Buch zeichnet daher nicht nur ausführlich das aktuelle Bild der

Unteroffizierschule, sondern erläutert auch, wie sie zu dem geworden ist, was

sie heute ist und wer ihre Vorgängerinstitutionen waren. Der Fokus des rückblickenden Kapitels dieses Buches liegt daher auf der Garnisonsgeschichte

und der Genese der zentralen, truppengattungsübergreifenden Ausbildung zum Feldwebel, wie sie sich seit 1964 an den früheren Heeresunteroffizier-schulen bis heute entwickelt hat.

Ein „Muss“ für alle ehemaligen, derzeitig tätigen, sich jetzt in Ausbildung befindlichen und künftigen Unteroffiziere und Feldwebel.

 

 

 

Donald Abenheim and Carolyn Halladay: Soldiers, War, Knowledge and Citizenship: German-American Essays on Civil-Military Relations

Donald Abenheim and Carolyn Halladay:Soldiers, War, Knowledge and Citizenship: German-American Essays onCivil-Military Relations,

Berlin 2017, 344 Seiten, englischsprachig,

 

Paperback  ISBN 978-3-945861-63-9, Preis: 24,80 €

Hardcover  ISBN 978-3-945861-64-6, Preis: 29,80 €

 

Generals in politics. Soldiers as terrorists. War in Europe and Asia. Populism and authoritarianism or even fascism as the wave of the future? Where, how, and why have the principles of citizenship and military service evolved in the passage from the age of total war from the mid-20th century to the new forms of warfare visible in the 21st century? This volume of essays, derived from the authors’ study of civil-military relations in defense institution building, will help

the reader to make sense of issues of contemporary policy and strategy with their heritage in the past. Rather than casting their glance to the machines of war and to forms of irregular warfare, i.e. jihadist violence or so-called hybrid war, the authors—two professors from the U.S. Naval Postgraduate School and its Center of Civil-Military Relations, with their decades of expertise in European history and politics as well as international defense and internal security affairs—explore the classic issues of the soldier and politics in light of the perennial duties of citizenship. Drawn from executive education proffered by these authors on multiple continents, as well as advanced study in resident graduate education in strategic, area, and Homeland security studies, the themes explored here range from soldierly traditions in a democracy to the past and future of the Atlantic alliance, from the soldier’s Ethos and ethics to the role of professional military education of soldiers and citizens in a democratic nation in the face of multifold crises amid contemporary conflict.  

 

With the foreword by Prof. Dr. Reiner Pommerin.

 

 

 

Alois Bach / Walter Sauer (Hrsg.): Schützen, Retten, Kämpfen – Dienen für Deutschland

Alois Bach / Walter Sauer (Hrsg.)Schützen, Retten, Kämpfen – Dienen für Deutschland. 448 Seiten, Paperback, Berlin 2016.

 

ISBN 978-3-945861-36-3, Preis: 24,80 €

 

Absicht der Herausgeber ist es, den Soldatenberuf, die Führungskultur der Bundeswehr und die Rahmenbedingungen des soldatischen Dienstes – im Einsatz wie im Alltag zu Hause – in möglichst vielen Facetten, praxisnah und anhand von persönlichen Erfahrungen, aber auch von militär-soziologischen Untersuchungen zu beleuchten.

Die große Bandbreite von AutorInnen – vom Generalinspekteur der  Bundes-wehr bis zu jungen Soldaten, von Aktiven bis zu Reservisten, von Bundes-tagsabgeordneten bis zum Wehrbeauftragten, von Soziologen, Journalisten bis zu Militärgeistlichen, von Ehefrauen von Soldaten bis zum Vorsitzenden des Deutschen BundeswehrVerbandes – schildert in beeindruckender Weise ihre Erfahrungen und Vorstellungen, gespiegelt an bewährten Verhaltensnormen und Grundsätzen der Inneren Führung.

Das Buch zeigt, dass „Schützen, Retten, Kämpfen – Dienen für Deutschland“ vielseitige – individuelle wie öffentliche, nationale wie weltweite – Aspekte beinhalten, denen Staat und Gesellschaft Rechnung tragen müssen. Diese Publikation ist ein essentieller Beitrag zu der notwendigen öffentlichen Debatte zum Auftrag der Bundeswehr und den dafür erforderlichen Kräften und Mitteln.

 

Aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens veröffentlichte der „Freundeskreis Zentrum Innere Führung e. V.“ dieses Buch. Er wurde am 4. Mai 2006 am Zentrum Innere Führung in Koblenz gegründet und widmet sich vornehmlich der Förderung der dortigen Bildungsarbeit zur Konzeption der Inneren Führung. Dabei findet eine enge Zusammenarbeit mit der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung statt, die auch die Veröffentlichung dieses Buches unterstützt.

 

 

  

Björn Haberer: Die Resonanz der Jugendoffiziere der Bundeswehr in der Zielgruppe und deren Rolle bei der Vertrauensgenerierung

Björn Haberer: Die Resonanz der Jugendoffiziere der Bundeswehr in der Zielgruppe und deren Rolle bei der Vertrauensgenerierung, Berlin 2017.

 

ISBN 978-3-945861-47-9, Paperback, 276 Seiten, Preis: 24,80 €

 

Gelingt es staatlichen Institutionen, Meinungen und Menschen durch Öffent-lichkeitsarbeit zu beeinflussen? Kann durch diese ein Kommunikationsziel erreicht werden?

Die Bundeswehr setzt seit über 50 Jahren die Jugendoffiziere als PR-Personal ein, um das Vertrauen in die Streitkräfte zu generieren.

Doch mit welchem Erfolg?

Ist der betriebene Aufwand gerechtfertigt?

Mit der Untersuchung dieser Fragen beschäftigt sich vorliegende Studie, die eine Befragung von 2000 jungen Leuten auswertet.

 

 

 

Eberhard Birk, Peter Andreas Popp (Hrsg), LwOffz21 - Das Selbstverständnis der Luftwaffenoffiziere des 21. Jahrhunderts

 

Eberhard Birk, Peter Andreas Popp (Hrsg.), Luftwaffenoffizier 21 - Das Selbstverständnis der Luftwaffenoffiziere des 21. Jahrhunderts Band 5 der Reihe: Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe, (begründet und herausgegeben von Eberhard Birk und Heiner Möllers), Berlin 2016.

 

ISBN 978-3-945861-32-5, Paperback, 348 Seiten, Preis: 19,80 €

 

 

Was „man“ von einem Offizier verlangt, ist dem Wandel unterworfen. Dies umso mehr, als die Welt sich seit 1989/90 in einem rasanten Umbruch befindet. Die deutsche Sicherheitspolitik steht vor einem Bündel vielfältiger

Verwundbarkeiten. Die Realität der Auslandseinsätze schien bis vor ganz kurzer Zeit die Frage der Landes- und Bündnisverteidigung gänzlich in den Schatten gestellt zu haben. Doch diese gewinnt immer mehr an Bedeutung. Im Spannungsfeld vielfältiger Herausforderungen für Freiheit und Frieden, die im neuen hybriden Kriegsbild kulminieren, verändert sich das Anforderungsprofil für die Soldaten der Bundeswehr.

 

Gab es in früherer Zeit noch recht griffige Vorstellungen vom „Bild des Offiziers“, so ist dies mittlerweile ganz anders. Wer regelmäßigen Kontakt mit Offizieranwärtern und -anwärterinnen sowie jungen Offizieren pflegt, merkt schnell, wie groß ihr Wunsch nach geistiger Orientierung ist.

 

Wie sich das Bild des Offiziers der Luftwaffe derzeit darstellt, wie es sich in den letzten Jahren wandelte und künftig noch verändern dürfte, ist Thema dieses Sammelbandes. Er spiegelt den Erfahrungsschatz von größtenteils aktiven Luftwaffenoffizieren sowie von militärischen und zivilen Angehörigen der Luftwaffe, die mit der Ausbildung und Erziehung des Offiziernachwuchses betraut sind, wider.

 

Der Leser erfährt damit Grundlegendes über das facettenreiche Selbstverständnis einer militärischen Berufsgruppe: zur Information und Bestandsaufnahme, für tieferes Nachdenken und – nicht zuletzt – für dessen tragfähige dynamische Weiterentwicklung.

 

Die Herausgeber sind Dozenten für

Militärgeschichte an der Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck

 

Der Band wurde gefördert durch die

Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V.

 

 

 

 

Phil C. Langer & Gerhard Kümmel (Hg.), „Wir sind Bundeswehr.“ Wie viel Vielfalt benötigen/vertragen die Streitkräfte?  

Phil C. Langer & Gerhard Kümmel (Hg.), „Wir sind Bundeswehr.“ Wie viel Vielfalt benötigen/vertragen die Streitkräfte?

 

ISBN 978-3-945861-03-5, Paperback, 164 Seiten, Preis: 19,80 €

 

 

Es zeichnet sich ab, dass in Zukunft vermehrt Teile der bislang als „ausländisch“ oder „migrantisch“ wahrgenommenen Bevölkerung, aber auch von Frauen und (bekennenden) Homosexuellen in den deutschen Streitkräften zu finden sein werden.

Die Bandbreite von unterschiedlichen kulturellen, sub-kulturellen und religiös-ethnischen biographischen Hintergründen in der Bundeswehr wird damit wachsen. Als Folge davon können eine Zunahme von Emanzipations- und Partizipations-ansprüchen und eine Verschärfung der Akzeptanz- und Legitimitäts-problematik erwartet werden. Der von Minderheiten ausgehende Problemdruck in der Bundeswehr und die daraus resultierenden Toleranz- und Integrationsanforderungen werden demnach eher zu- als abnehmen.

 

 

 

Marcel Bohnert / Lukas J. Reitstetter (Hrsg.): Armee im Aufbruch. Zur Gedankenwelt junger Offiziere in den Kampftruppen der Bundeswehr, Berlin 2014

Marcel Bohnert / Lukas J. Reitstetter (Hrsg.): Armee im Aufbruch. Zur Gedankenwelt junger Offiziere in den Kampftruppen der Bundeswehr, Berlin 2014.

Hardcover: ISBN 978-3-937885-99-5, Preis: 34,80 €

Paperback: ISBN 978-3-937885-98-8, Preis: 24,80 €

 

 

In den vergangenen Monaten ist immer wieder der Ruf nach einer Beteiligung von deutschen Soldatinnen und Soldaten am gesellschaftlichen Dialog erklungen. In diesem Sammelband kommen 16 junge Offiziere und Offizieranwärter der Kampftruppen dieser Aufforderung nach. Sie nehmen ihre Chance wahr, sich als uniformierte Staatsbürger in den öffentlichen Diskurs einzubringen und einer breiten Leserschaft einen Einblick in ihre Gedankenwelt zu ermöglichen.

Das tun sie auf eigene Initiative und freiwillig – ohne Befehle,enge Vorgaben oder anders gearteten Druck. Wie sich bei der Lektüre ihrer Texte erkennen lässt, bleiben ihre Ansichten und Einstellungen durchaus unterschiedlich und kontrovers. Sie sind mutig, herausfordernd, von großem Idealismus geprägt und zeigen die große Vielfalt der den Offiziernachwuchs bewegenden Themen. In jedem Falle sind sie ein bemerkenswertes Portfolio der zukünftigen Führungskräfte unserer Bundeswehr.

 

„Ich begrüße es daher sehr, wenn Menschen, die in recht jungen Jahren Verantwortung als militärische Vorgesetzte übernehmen,Ihre Wahrnehmungen öffentlich machen. Nicht zuletzt leisten die Soldatinnen und Soldaten mit dieser Schrift einen wichtigen Beitrag, das Leitbild des Staatsbürgers in Uniform weiter mit Leben zu füllen.“

Hellmut Königshaus,

Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages

 

 

„Für die Sicherheit unseres Landes und den Schutz unserer Bürger aktiv einzutreten, ist ein ehrenvoller Dienst an unserer Gesellschaft – die Diskussion darüber wollen wir nicht nur anderen überlassen.

Die jungen Autorinnen und Autoren leisten hierzu einen bemerkenswerten und mutigen Beitrag.“

Bruno Kasdorf, Generalleutnant, Inspekteur des Heeres

 

 

 

 

Gustav Lünenborg, Bürger und Soldat. Innere Führung hautnah, 1956-1993 und 1993-2015

Gustav Lünenborg, Bürger und Soldat. Innere Führung hautnah 1956-1993, 1993-2015.

 

ISBN 978-3-945861-07-3, Paperback, 268 Seiten, Preis: 19,80 €

 

 

Der Autor war Soldat von 1956 bis 1993 und begleitet die Entwicklung der Bundeswehr bis heute. Er war u. a. 12 Jahre Kommandeur in verschiedenen Verwendungen und sechs Jahre Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr.

Lünenborg gibt einen tiefen, sehr persönlichen Eindruck in seine berufliche Welt und verbindet damit seine zahlreichen Ansprachen, Vorträge, Veröffentlichungen zu den Konfliktfeldern „Bundeswehr und Gesellschaft“, „Warum deutsche Soldaten?“, „Militärische Führung“ oder „Was ist Innere Führung“?

 

Da sind klare Aussagen zu „Soldatische Vorbilder“, „Soldat und Christ“, „Tradition“, „Soldaten sind Mörder“, zu Atomwaffen, zur „Wehrmachtsstellung“ oder „Nichts ist gut in Afghanistan“. Schließlich zur Gegenwart deutscher Soldaten im Krieg.

 

Das Buch begleitet die praktische Arbeit des Autors als militärischer Führer, als Lernender und als Lehrender. Dabei sind die Einordnung der Streitkräfte in den freiheitlichen Rechtsstaat und die Führung von Soldaten die Leitthemen.

 

 

 

Cornelia Fedtke / Kai-Uwe Hellmann / Jan Hoermann, Migration und Militaer

Cornelia Fedtke / Kai-Uwe Hellmann / Jan Hörmann

Migration und Militär. Zur Integration deutscher Soldaten mit Migrationshintergrund in der Bundeswehr.

164 Seiten, paperback, Berlin 2013.

 

ISBN 978-3-937885-72-8, Preis: 16,80 €

 

In Deutschland leben ungefähr 15 Millionen Menschen, die einen Migrationshintergrund haben. Dies entspricht einem Fünftel der Bevölkerung. Viele Migrantinnen und Migranten sind in Deutschland geboren und haben ihren Platz in der Gesellschaft längst gefunden. Zu diesen können mit Sicherheit die meisten Bundeswehrsoldaten mit Migrationshintergrund gezählt werden. Dabei setzt deren Eintritt in die Streitkräfte nicht nur eine hohe Integrationsbereitschaft, sondern auch eine spezielle Form der Identifikation mit Deutschland voraus.

In diesem Zusammenhang ist ein besonderes Augenmerk auf die Ergebnisse einer bundeswehrinternen Studie zu richten, die vom Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr im Jahre 2009 durchgeführt wurde. Hierin wurde festgestellt, daß etwa zwölf Prozent der Soldatinnen und Soldaten in der deutschen Armee einen Migrationshintergrund besitzen, wovon fünf Prozent eigene Migrationserfahrungen aufweisen, also nicht in Deutschland geboren wurden. Im Vergleich dazu wiesen bezüglich des Bevölkerungsdurchschnitts, auf Grundlage des Mikrozensus des statistischen Bundesamtes, ‚lediglich’ 9,9 Prozent der Personen einen Migrationshintergrund im engeren Sinne auf.

Die Themen „Migration“ und „Integration“ firmieren dabei nicht nur als Bestandteil eines Diskurses innerhalb der Bundeswehr, sondern genießen auch in der allgemeinen Öffentlichkeit hohe Aufmerksamkeitswerte.

Was die Bundeswehr bezüglich des Verhältnisses von Migration und Integration tatsächlich unternimmt und welche Selbstdarstellungen, Entscheidungen und Maßnahmen existieren und daraus folgen – das zu reflektieren war Ziel eines Forschungsprojektes mit Studierenden an der HSU/UniBwH. Der vorliegende Bericht gibt die Ergebnisse dieses Projektes wieder.